Adam Kałduński stammt aus Danzig. 2015 schloss er die Allgemeinbildende Musikschule von Feliks Nowowiejski an der Klavierklasse von Mariusz Trzebniak ab. Anschließend studierte er an der Musikakademie Bydgoszcz in der Klasse von Katarzyna Popowa-Zydroń, wo er seinen Magistertitel (2020) erhielt und auch sein Postgraduiertenstudium (2022) abschloss. In den Jahren 2016-2019 studierte er gleichzeitig unter der Leitung von Katarzyna Popowa-Zydroń und Jerzy Sulikowski.
Er ist der Gewinner des II. Internationalen Chopin-Wettbewerbs für junge Pianisten in Peking (2019). Er gewann den ersten Preis und fünf Sonderpreise (darunter den Kritikerpreis und den Publikumspreis) beim III. Internationalen Klavierwettbewerb “Premio Amadeus” in Lazise (2023). Weitere Wettbewerbserfolge des Pianisten umfassen: den zweiten Preis beim 50. Nationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Warschau (2020), den ersten Preis beim XVI. Nationalen Klavierfestival „Chopin-Interpretationen junger Künstler” in Konin-Żychlin (2019); den ersten Preis und drei Sonderpreise beim XXII. Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb für Kinder und Jugendliche in Szafarnia (2014) sowie Preise bei vielen anderen Wettbewerben. Er nahm am XVIII. Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Warschau (2021) teil und trat in den ersten beiden Runden auf. Er war auch Halbfinalist des International Telekom Beethoven Competition Bonn (2023) und des International Beethoven Piano Competition Vienna (2025).
Adam Kałduński konzertiert regelmäßig in Polen und im Ausland. Er wird oft zu Chopin-Recitals eingeladen. Adam hat bisher an einigen der renommiertesten Orten in Polen aufgetreten, wie z. B. in der Nationalphilharmonie in Warschau, im NOSPR in Kattowitz, in der Pommerschen Philharmonie in Bydgoszcz oder bei den Internationalen Chopin-Festspielen in Duszniki-Zdrój.
Er nahm an zahlreichen Meisterklassen teil, die von herausragenden Künstlern wie Dang Thai Son, Arie Vardi, Nikolai Demidenko, Edward Auer, Kevin Kenner, Tamàs Ungar, Dina Yoffe, Pavel Gililov, Piotr Paleczny, Giuliano Mazzoccante, Dmitri Alexeev, Jan Jiracek von Arnim, Akiko Ebi, Stanislav Ioudenitch und vielen anderen geleitet wurden.