3. Juli – 20. September 2026 | Powróźnicza-Straße 13/15
Kurator Klaudiusz Grabowski, Andrzej Zagrobelny
Die Baltische Oper prägt seit 1945 das Musikleben Pommerns, funktioniert aber auch als konkrete räumliche Form, die mit dem Gebäude und seinen Möglichkeiten verbunden ist. Jahrzehntelang war sie ein Ort für Aufführungen, für die Arbeit von Künstlern und für Treffen mit dem Publikum, und gleichzeitig eine Struktur, die die Arbeitsweise der Institution bestimmte. Die Ausstellung geht von dieser Geschichte aus, hat aber als ihren Hauptpunkt den Moment des Wandels. Sie stellt den bestehenden Gebäudekomplex Projekten seiner Umwandlung und dem Konzept eines neuen Sitzes gegenüber. Dies ist eine Übergangssituation, in der die Vergangenheit nicht abgeschlossen ist und die Zukunft noch nicht festgelegt ist. Die Frage betrifft nicht nur die architektonische Form, sondern auch, wie die Oper weiter funktionieren und welche Rolle sie in der Stadt spielen soll.