
Neue Standorte für Aussteller und mehr Parkplätze für die Bewohner der Innenstadt – so soll der diesjährige St.-Dominikus-Markt aussehen. Das Festival der Wunder findet vom 25. Juli bis 16. August im Herzen von Danzig statt.
Obwohl es noch etwas dauert, bis der 766. Dominikusmarkt beginnt, laufen die intensiven Vorbereitungen dafür bereits seit einigen Monaten.
Aufgrund geplanter Renovierungsarbeiten in der Innenstadt erwarten den diesjährigen Markt einige Neuerungen. Die wichtigste ist die Verlegung der Stände der Sammler von den Langen Gärten auf den Kohlenmarkt. An anderen Stellen werden auch Stände von Künstlern und Handwerkern aufgestellt. Aussteller aus Szafarnia werden unter anderem in die Altstädtische Vorstadt, die Breite Straße, die Paradiesstraße und zum Holzmarkt umziehen, und die bisher auf der derzeit renovierten Grünen Brücke stehenden Stände werden in die Heilige-Geist-Straße umziehen.
Nachdem die Organisatoren des Marktes auf die Bedürfnisse der Bewohner von Śródmieście gehört haben, haben sie auch einige Vorschläge für die Bewohner von Głównym Miasto vorbereitet. Anstelle des Parkplatzes am Kohlenmarkt, der von den oben genannten Sammlern genutzt wird, können die Anwohner mehrere andere Parkplätze nutzen, die näher an ihrem Wohnort liegen: in der Rycerska-Straße, in der Lawendowa-Straße, entlang der Podwale Staromiejskie am Kobzdeja-Platz und am NOT. Geparkt werden kann auch auf dem Parkplatz an den Langen Gärten. Anwohner können die ihnen zugewiesenen Parkplätze anhand ihrer Einfahrtskarten für die Zone mit eingeschränktem Zugang nutzen.
Wie in den Vorjahren können Autofahrer auch den Park & Ride-Parkplatz auf dem Pleißigplatz nutzen. Dort finden Sie auch Stellplätze für Sammler vom Kohlenmarkt.
Parallel zu den Vorbereitungen laufen auch die Arbeiten an dem Antrag zur Eintragung ausgewählter Traditionen und von Generation zu Generation weitergegebener Praktiken des Marktes (wie z.B. Handwerk, Kunsthandwerk) in die Nationale Liste des immateriellen Kulturerbes. Die Ausarbeitung des Antrags obliegt dem Kaschubischen Institut in Zusammenarbeit mit der Pommerschen Handwerkskammer für kleine und mittlere Unternehmen, dem Museum Danzig und mit Unterstützung der MTG. Im März fanden öffentliche Konsultationen statt, und es wurde auch der Hauptverwahrer des Antrags gewählt. Per Akklamation wurde Robert Niemiec von der Handwerkskunst-Werkstatt Kobold Unicornis aus Olkusz gewählt.
Die Einreichung des Antrags soll noch vor Beginn des St. Dominikusmarktes erfolgen.